In einem Artikel über die Umnutzung von Industriebrachen in Bahnhofsnähe nennt Le Temps das Quartier Côté Gare in Bussigny als Beispiel für zeitgenössische Stadtentwicklung.
Der Artikel hebt hervor, wie diese ehemaligen Industriestandorte heute zu echten städtischen Laboratorien werden, in denen Verdichtung, soziale Durchmischung, Mobilität und Nachhaltigkeit miteinander verbunden sind.
„Bei Grossprojekten besteht unser erster Schritt darin, zu bestimmen, für wen die künftigen Gebäude und Aussenräume gedacht sind“, erklärt Marco Cennini, Architekt – geschäftsführender Gesellschafter | Lausanne. „Vor jeder Skizze führen wir eine gründliche sozio-räumliche Analyse durch, die auf einer genauen Betrachtung des Gebiets, des Wohnungsmarktes und der lokalen Dynamiken basiert. Dieser Ansatz ermöglicht es uns, die betroffenen Zielgruppen, ihre Lebensweisen, ihre Bedürfnisse und ihre Lebensrealitäten – Wohnen, Fortbewegung und Aneignung der Orte – zu verstehen, um künftige Nutzungen zu antizipieren. Die Architektur übersetzt diese Überlegungen anschliessend, indem sie Typologien, Atmosphären und Nutzungsformen lenkt, um Quartiere und Gebäude zu entwerfen, die den aktuellen Erwartungen entsprechen.“